Peridot Edelstein

Peridot Abbaugebiete


Heutige Peridot Abbaugebiete

Den Peridot findet man heute in so gut wie allen Erdteilen, darunter in Afghanistan, Ägypten, Brasilien (Minas Gerais), Australien (Queensland), Kenia, China, Pakistan, Russland, Sri Lanka, Südafrika (dort wird der Peridot als Nebenprodukt bei der Diamantengewinnung abgebaut), Tansania. Die schönsten Steine stammen aus dem pakistanisch-afghanischen Gebiet. Ebenfalls gutes Material liefern die Serpentin-Steinbrüche in Ost-Burma, dem heutigen Myanmar. Die dort gefundenen Peridote sind von lebhaft hellem Grün mit feinen, seidig glänzenden Einschlüssen. Peridot aus Arizona, Amerika, besitzt häufig eine leicht gelbliche bis goldbraune Nuancierung, diese Färbung wird gerne für Indianerschmuck verwendet. Auch in Europa gibt es Fundstätten wie z.B. in Norwegen, nördlich von Bergen.

Der Peridot wird meist in kleinen Stücken gefunden, durchsichtige Steine und Kristalle von der Größe eines Fingernagels sind eher selten.

Exotisches Reiseziel für Peridot-Sammler

Träume können wahr werden - zumindest für Liebhaber des Steines Peridot. Wer einmal in Edelsteinen wie dem Peridot baden möchte, der sollte den Strand Oahu in der Nähe von Honolulu aufsuchen. Dieser Strand ist einzigartig, da er vollständig aus Olivinsand besteht.

Peridot-Funde in Deutschland

Auch in der deutschen Vulkaneifel finden sich reichlich Peridote, allerdings nur selten brauchbare Kristalle. Dennoch, 1992 fand man in der Vulkaneifel einen Peridot von immerhin 6,33 Karat.

Abbau des Peridots

Peridot-Abbau in Myanmar

Die Peridote aus Myanmar nahe Bernardmyo im Edelsteingebiet Mogok waren und sind wegen ihrer Größe und ihrer Qualität weltberühmt, geschliffene Steine von 20 bis 40 Karat sind keine Seltenheit. Der Abbau gestaltet sich als schwierig. Der Edelsteinschurf findet in einer alluvialen Lagerstätte statt, Schwemmkegel, mit Wasser gefüllt, wo mit Körben Peridote ausgewaschen werden. Die politische Lage in Myanmar hat sich wieder ein wenig beruhigt. Das Land stand seit 1962 unter einer blutigen Militärherrschaft, die im Februar 2011 beendet wurde. Ein ziviler Präsident wurde als Staatsoberhaupt eingesetzt. Seitdem ist in Myanmar ein Demokratisierungsprozess zu verzeichnen.

Es bleibt also zu hoffen, dass diese wunderbaren Lagerstätten wieder für den Weltmarkt geöffnet werden und noch nicht vollständig erschöpft sind. Berühmt ist Myanmar nicht nur wegen der Peridote, sondern vor allem wegen der taubenblutroten Rubine aus den Minen in der Nähe der Stadt Moguk, wo auch die Peridote abgebaut werden. In Moguk werden auch Spinelle und Saphire von hervorragender Qualität gefunden, ein Edelsteinparadies in einem der ärmsten Länder der Welt.











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