Peridot Edelstein

Namensgebung des Peridot in der Mineralogie


Die Peridot Namensgebung in der Mineralogie

In der Mineralogie ist der Peridot auch als "Olivin" bekannt. Der Begriff Olivin wurde erst 1790 geprägt. "Olivin" kommt vom lateinischen Wort "olivia" für "Olive" und beschreibt den olivgrünen Glanz sowie die Farbe des Minerals. Der Name Olivin wird in der Mineralogie häufig verwendet, während Peridot in der Edelsteinkunde bevorzugt wird. Beide Namen, Peridot wie auch Chrysolith, werden als Synonyme für alle Olivine in Schmucksteinqualität verwendet.

Peridot kommt nur in einer einzigen Farbe vor. Eisen bestimmt die Intensität der Farbe Grün. Chemisch gesehen ist Peridot ein Eisen-Magnesium-Silikat. Peridot ist nicht besonders hart, nur 6,5 bis 7 auf der Mohs'schen Skala und damit kaum härter als Quarz. Daher ist dieser Stein nicht leicht zu bearbeiten. Rohkristalle können leicht springen, da die Spannungen im Inneren des Kristalls zu groß werden können.

Einschlüsse gelten beim Peridot weniger als Mangel, sondern sind ein Beleg für seine Echtheit sowie ein unverwechselbares Zeugnis seiner einzigartigen Entstehungsgeschichte.

Seltene Peridote

Seltene Kostbarkeiten sind Peridot-Katzenaugen und Stern-Peridote. - Das Peridot Katzenauge weist mit seinen eingelagerten Nadeln ein irisierendes Erscheinungsbild auf und ist äußerst selten zu finden. Stern-Peridote können je nach Schliff verschiedene, sternförmige Muster bilden und sind von außergewöhnlicher Schönheit.






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