Peridot Edelstein

Daten und Fakten zum Peridot - Mineralogie und Herkunft


Mineralogie & Herkunft

Daten und Fakten zum Peridot:
Härte: 6.5-7
Chemie: Magnesium-Eisen-Silicat
Kristalle: rhombisch
Transparenz: durchsichtig
Farben: gelbgrün, olivgrün, bräunlich
Chemisch: (Mg,Fe)2[SiO4]
Edelsteingruppe: Olivingruppe

Handelsübliche Formen:

Geschliffen ist der Peridot ein geschätzter Schmuckstein, aber auch getrommelte Steine sind begehrte Heilsteine und Sammelstücke.

Kristall-Struktur: Charakteristisch für den Peridot ist die Doppelbrechung des Lichts. Der einfallende Lichtstrahl wird in zwei parallel verlaufende Strahlen aufgeteilt. Dadurch erscheinen die Facetten doppelt. Das Kristallsystem des Peridots ist ortho-rhombisch. Das Mineral lässt sich leicht spalten, die Bruchstellen sind muschelig bis spröde.

Herkunft des Peridots

Der Name Peridot taucht unter vielen Namen auf, er wird als "grünes Gold" genauso bezeichnet wie als mystischer "Abendsmaragd". Bekannt ist er auch unter den Namen Olivin oder Chrysolith. Heute sind die Begriffe Peridot, Chrysolith und Olivin vom Inhalt her gleich, alle bezeichnen dasselbe Mineral, ein Magnesium-Eisen-Silicat. Woher die direkte Bedeutung des Namens Peridot stammt, ist leider nicht historisch einwandfrei belegbar. Einige Quellen beschreiben ihn als Stein, dessen Name vom griechischen Wort "peridóa" stammt, was übersetzt soviel wie "im Überfluss geben" bedeutet.

Das Synonym Chrysolith, welches vor allem in Deutschland lange Zeit gebräuchlich war, kommt aus dem Griechischen ("chrysos") und bedeutet "Goldstein". Chrysolith wurde früher nicht nur für den Peridot verwendet, sondern war Namensgeber für grüne, goldglänzende, durchsichtige Steine.











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